Im Lateinischen bedeutet februare “reinigen”. Während andere die Herzchen und rosaroten Wölkchen fliegen lassen (denn – Erinnerung – am 14. ist Valentinstag!), beschränkt es unser Wallpaper-Artist Carlo auf das Wesentliche beim aktuellen Februar-Wallpaper. Muss auch mal sein (so lange es so gut aussieht).
Für alle Schnarchnasen, die zu faul sind, monatlich ihr Hintergrundbild zu wechseln: Das heutige Wallpaper geht immer! Es ist dunkelblau (manche sagen auch es sei schwarz), das paßt zu allem. Es gibt mehrere Größen, die passen zu jedem Bildschirm. Es steht ganz oft “LOTUM – Die Ideenschmiede” drauf, im Vergleich zu “Januar” oder “Februar” absolut zukunftssicher!
Um eine kurz- bis mittelfristige Wetterprognose für das nachfolgende Frühjahr anzustellen, werfen wir einen Blick auf das Januar-Wallpaper und gleichen es mit diesen Bauernregeln ab:
· Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.
· Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.
· Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.
· Im Januar viel Muckentanz, verdirbt die Futterernte ganz.
· Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.
Aha, sollte der Januar also nicht so schön, schneefrei und friedlich wie auf Mareikes Wallpaper werden, dann wird es wenigstens laut Volksmund ein schöner Sommer! Denn der Januar muss krachen, soll der Sommer lachen!!!
Zuckerstange und rote Socke, Ein Pixel pro weißer Flocke. Tannenbaum, Rentier, Mann aus Schnee, Auch Super Santa ward gesehen. Oh, du herrliches Weihnachtsklischee! Schmückst die Tapete für den PC, Und versprühst noch mehr Magie Mit etwas 8-Bit-Nostalgie!
Smashing Magazine hat unser Wallpaper auch wieder veröffentlicht – Juhu! Die englische Version ist neben vielen weiteren tollen Desktop-Hintergrundbildern hier zu finden.
It’s November again. Wieder kalt. Wieder keine Blätter mehr an den Bäumen. Wieder mehr Tapete sehen als den blauen Himmel.
Da muss die Wärme von Innen kommen, wie sie sich auch von der Mitte der Novembertapete her ausbreitet. Und wenn man sich daran satt gesehen hat, heißt es schon „It’s Christmas again, but I haven’t bought any presents yet“ und dann zum Glück auch bald wieder „It’s Spring again“.
Und welche Ehre, diesen Monat hat auch Smashing Magazine unser Wallpaper wieder in der Endrunde des monatlichen Wallpaper-Contest veröffentlicht. Die Smashing-Version gibt es hier zu sehen.
Und die exklusive LOTUM-Edition hier (Update 1+2+3: jetzt auch in 1920×1080, 1280×1024 und 960×800 um internen Wünschen nachzukommen):
Alle klatschen, allgemeines Dankesagen, Brotfabrik-Harry bekommt eine Schachtel „Merci“ und man fragt sich „Schon wieder ein Jahr rum?“. Aber beginnen wir am Anfang des Abends, und betrachten den letzten, ziemlich abwechslungsreichen Webmontag in 2011 im, ähm, Zeitraffer ;)
Unity 3D
3D-Spieleengine auch für Webprojekte – In der ersten Session gab Roman Engel von Daubit einen kleinen Überblick, wie mit Unity 3D Spiele entstehen. Dank Unity kann gleich für mehrere Plattformen entwickelt werden, wie z.B. iOS, Android, Browser, Xbox 360 oder PS3. Entweder war das Publikum noch nicht ganz angekommen oder nur wenig Spiele-Entwickler im Raum, jedenfalls gab es auf Romans Fragen recht wenig Feedback.
Die Macht des Überraschungseffekts beim Netzwerken
Make friends, not contacts. Hilf anderen, sei interessant. Von Karim Mustaghni, Head of Relations bei Hanse Ventures, erfuhr man nicht wirklich viel Neues über das Netzwerken, er hatte aber auch keinen “never-heard-before-Ph.D.-Ted-Talk“ (oder so ähnlich stand es auf dem ersten Slide) angekündigt. Seine Beispiele dürften trotzdem vielen in Erinnerung bleiben: Darren als großer, gelber Punkt im Qasar Circle (klingt besser als Netzwerk, oder?), sich einfach mal als zukünftiger Sponsor ausgeben, wenn man nicht auf die TechCrunch-Party kommt (Arrogance als Tool nutzen) oder eine Visitenkarte ohne Kontaktdaten rausgeben (surprise effect). (weiterlesen…)
Wie groß doch immer das Gejammer von allen Seiten ist, sobald der Sommer kalendarisch und meteorologisch endgültig die Löffel abgegeben hat. – Aber warum eigentlich?
Der Herbst hat auch seine wunderschönen Seiten und Mareikes Wallpaper für den Oktober fängt geradezu perfekt ein, was diese Jahreszeit für eine schöne Atmosphäre und bunte Farben zu bieten hat.
Das Wallpaper hat auch einen großen Vorteil gegenüber der echten Jahreszeit “da draußen” vor dem Fenster: Während es im Oktober immer kühler wird, strahlt euer Wallpaper rund um die Uhr güldenes Sonnenlicht aus, das euch direkt ins Herz scheint und die Seele erwärmt…
Und wenn ihr jetzt noch nicht wegen einer Überdosis Kitsch vom Stuhl gekippt seid, ladet euch das Wallpaper gleich mal runter.
Was will uns der Desktop-Künstler mit diesem Werk sagen?
Vielleicht steht das September-Wallpaper im Zeichen des epistemologischen Skeptizismus, und die verschwommenen Lichter – ohne erkennbare Lichtquelle – inszenieren die Unmöglichkeit, die tatsächliche Realität mit unseren Sinnen zu erfassen?
Oder sind das nur zwei, drei Lichter durch die vier Augen einer Spinne oder nur ein Licht durch die Augen des Bad Nauheimer Weinfestes?
In seiner Begrüßung konnte Darren Cooper seine Freude und ein wenig Stolz über die mittlerweile stattliche Zahl an Veranstaltungen nicht verbergen. Noch besser gestimmt haben dürfte ihn und Ali Pasha Foroughi, dass sich der Veranstaltungssaal in der Brotfabrik nach dem ersten Programmpunkt „Ankommen, Tach sagen, Drinks bestellen“ bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt hatte. Nach der kurzen Sommerpause waren wohl einige hungrig auf Networking, Trends und Vorträge zum Thema Web 2.0.
Cloud in Plain German
Jörg Thoß, Solution Sales Manager bei Open Text, eröffnete den eigentlichen Teil des Abends mit seiner Präsentation „Cloud in Plain German“. Anschaulich erläuterte er Sinn und Zweck von Cloud-Systemen, ohne in Fach-Chinesisch zu verfallen.
Dass dieser Webmontag bewusst ein breiteres Themenfeld abdecken würde als bisher, hatte Darren Cooper bereits in seiner Begrüßung angekündigt. Umgesetzt wurde es spätestens in den Vorträgen 2 und 3, die man unter dem Begriff „Der Trend geht zum Selbstmachen“ zusammenfassen kann:
Do it yourself I
Annabelle Hornung und Tine Nowak waren gekommen, um die Ausstellung „Do It Yourself – Die Mitmach-Revolution“ vorzustellen, die ab dem 24. August 2011 (19 Uhr) im Museum für Kommunikation in Frankfurt zu sehen ist. Und der Untertitel ist Programm: Besucher dürfen Vitrinen mit eigenen DIY-Exponaten füllen und sich gegenseitig über Tipps und Tricks austauschen. (weiterlesen…)
Wenn das mal keine “bunten, fröhlichen Formen” sind!
Genau die hat uns Mareike für den August versprochen und ihr Wort gehalten. Sie wirbeln sogar förmlich über den Desktop und weisen eine feine, an Bastelpapier erinnernde Textur auf, die tatsächlich aber von Beton kommt. Selten bunte Beton-Dreiecke so wirbeln gesehen!
Und mit der Frage, woher die Formen kommen, wohin sie wollen und was der rote Punkt da soll, kann man sich die Wartezeit bis zum nächsten Wallpaper im September herrlich vertreiben.