19
Okt
Recap: Webmontag Frankfurt #33
Alle klatschen, allgemeines Dankesagen, Brotfabrik-Harry bekommt eine Schachtel „Merci“ und man fragt sich „Schon wieder ein Jahr rum?“. Aber beginnen wir am Anfang des Abends, und betrachten den letzten, ziemlich abwechslungsreichen Webmontag in 2011 im, ähm, Zeitraffer ;)
Unity 3D
3D-Spieleengine auch für Webprojekte – In der ersten Session gab Roman Engel von Daubit einen kleinen Überblick, wie mit Unity 3D Spiele entstehen. Dank Unity kann gleich für mehrere Plattformen entwickelt werden, wie z.B. iOS, Android, Browser, Xbox 360 oder PS3. Entweder war das Publikum noch nicht ganz angekommen oder nur wenig Spiele-Entwickler im Raum, jedenfalls gab es auf Romans Fragen recht wenig Feedback.
Die Macht des Überraschungseffekts beim Netzwerken
Make friends, not contacts. Hilf anderen, sei interessant. Von Karim Mustaghni, Head of Relations bei Hanse Ventures, erfuhr man nicht wirklich viel Neues über das Netzwerken, er hatte aber auch keinen “never-heard-before-Ph.D.-Ted-Talk“ (oder so ähnlich stand es auf dem ersten Slide) angekündigt. Seine Beispiele dürften trotzdem vielen in Erinnerung bleiben: Darren als großer, gelber Punkt im Qasar Circle (klingt besser als Netzwerk, oder?), sich einfach mal als zukünftiger Sponsor ausgeben, wenn man nicht auf die TechCrunch-Party kommt (Arrogance als Tool nutzen) oder eine Visitenkarte ohne Kontaktdaten rausgeben (surprise effect).
Tablet Usability
Lustig, wenn die erste Folie nicht lesbar ist und es um Usability geht. Benno Bartels von insertEFFECT ließ sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen und erklärte uns seine 9 Tablet Usability-„Punkte“. Zu diesen zählen u.a., dass berücksichtigt werden muss, wie der User sein Tablet hält, dass reale Begebenheiten in Maßen auch in die App übertragen werden sollten, sowie Discoverability, der “Touch-Me”-Effect oder einheitliches Layout. Wendet man sich an ebook (at) insfx.com, gibt es noch mehr zum Thema im kostenlosen Ebook „Liebe auf den ersten Touch – Mobile Design & Usability für Apps“.
SellNews
Nach einer Pause, untermalt von Beats und lustigen Frage-Antwort-Skits mit Siri, war es Zeit für ein neues Startup aus Rhein-Main: Geschäftsführer Slawomir Rybarczik machte uns mit SellNews bekannt, einer Auktionsplattform für News. Dort kann bald jeder Normalsterbliche seine Bilder oder Videos an Nachrichtenagenturen verkaufen – Bürgerjournalismus meets eBay.
Corrigo
Crowdsourced Media Accountability – Kersten A. Riechers und Tobias Reiz packten 70 Seiten Diplomarbeit in 15 Minuten und stellten ihr Projekt Corrigo vor (Latein: „ich korrigiere“ ). Es geht darum, mit einem Kommentar- und Bewertungssystem kollaborativ Fehler im Online-Journalismus zu finden und zu korrigieren. Als Technologie schlagen die beiden Web Annotations per Plugin vor, so dass die Unabhängigkeit gegenüber den News-Seitenbetreibern gewährleistet ist. Nein, liebe Webmontag-Crowd, es gibt noch kein „business model“ und noch keine Zeile Code. Dafür suchen die beiden vor allem Entwickler zur OpenSource-Realisierung ihres Konzepts, welches ihnen offensichtlich sehr am Herzen liegt – zu Recht!
Zeitraffer im Social Web
„Ich brauch Likes, ich brauch Likes!“- Marc Schmidt verriet, wieviel Arbeit in seinen wunderschönen Zeitraffer-Videos von Frankfurt steckt („Nichts für Menschen in Beziehung“). Im Zeitraffer ließ er auch die Welle an Social-Media-Aufmerksamkeit über den Webmontag hereinbrechen, welche sein erstes Time Lapse-Video ausgelöst hatte. Und zum Abschluss gab es noch sein neuestes Werk:
Kurzweilig, beeindruckend, das Highlight des Abends. Und da Marc sein Wort gehalten hat und der Zeitraffer-Clip zum Webmontag schon gestern online war, bitte alle mal seine Time Lapses sharen, liken, tweeten, was das Zeug hält.
PS.: Hier noch die Sessions als Video. Und hier die von Michael Roth geschossenen Fotos. Danke an die Orga, Darren, Ali-Pasha, Harry und besonders die Sprecher für ein weiteres Jahr Webmontag Frankfurt voll neuer Impulse und Kontakte!
PPS.: Wir freuen uns aufs nächste Jahr! Auch weil die Flyer von Mareike so gut aussehen ;)


web ‘n’ mobile Blog » Blog Archive » Webmontag in Frankfurt / Main schrieb am 19. Oktober 2011 um 22:36 Uhr:
[...] liegt der Untschied zu mobilen Apps. Der Vortrag kam gut an, aber Yann von Lotum hat es in seinem Blogartikel treffend auf dem Punkt gebracht: “Lustig, wenn die erste Folie nicht lesbar ist und es um [...]
Rückblick auf den Webmontag Frankfurt #33 « Rhein-Main Startups schrieb am 11. November 2011 um 10:04 Uhr:
[...] Verpasst auch nicht das Recap von Lotum – Die Ideenschmiede.